Kinder
sind Zukunft. Auf unseren Kindern ruhen die Hoffnungen der Menschen in unserer
Gesellschaft. Bekommen Kinder, was sie brauchen? Was versteht man unter Förderung?
Für
einen großen Teil der Kinder ist Schule lästige Pflicht, uninteressant,
langweilig. Kinder leiden täglich unter Noten- und Leistungsdruck. Der
Lebensalltag in Familien ist oft geprägt von Zeitmangel und einem
Funktionshaushalt ohne Lebensqualität. Kinder stehen unter Stress, erleben
einen Mangel an Zuwendung, Zeit, altersgerechten Anregungen.
Bildung
ist mehr als das Wissen, das in Schulen vermittelt wird. Was Kinder brauchen,
ist die grundlegende Erfahrung von Gemeinschaft, einen Lebensmittelpunkt, eine
Familie, in der Geborgenheit, Sinn und Orientierung erlebt wird. Kinder brauchen
ein naturgemäßes Umfeld, in dem der Kontakt mit Erde, Wasser, Luft und Sonne möglich
ist. In einem bestimmten Alter brauchen Kinder Bäume, Bäche und Berge zum
Tollen und Klettern.
An
diesem Abend wollen wir als Mütter, Väter, Pädagogen den Bedürfnissen
unserer Kinder nachspüren, ihre Leiden benennen, ihre Sehnsüchte einfangen,
Schwerpunkte setzen, Wege aufzeigen.
Elementare
Ausdrucksformen des Lebens sind die Elemente. Sie zeigen sich im Außen wie im
Innen. Äußerlich sind dies die Elemente der sichtbaren Natur.
Innerlich äußern sich die Elemente körperlich in Atmung, Kreislauf,
Knochen, Organen, Muskeln, psychisch als Geist, Gefühl, Wille, Energie, Kraft.
Unsere
innere Natur spiegelt die äußeren Geschehnisse in der sichtbaren Natur als ein
Gefühl von innerer Unruhe oder Frieden wieder. Wenn wir die Zusammenhänge
nicht verstehen und darauf keine Rücksicht nehmen, äußert sich dies psychisch
in Blockaden, Gereiztheit und Unzufriedenheit, körperlich in ständiger Gefahr,
krank zu werden. In der Arbeit besteht die Tendenz zur Unkonzentriertheit. Im
sozialen Miteinander gibt es Auseinandersetzungen mit Kollegen, dem Partnern und
Kindern sind die Folge.
In
dem Abendseminar wir aufgezeigt, wie wir über das Verständnis der elementaren
Energien unserer Natur zu innerer Harmonie finden können.
Wie
uns der Baum in unserer Nachbarschaft gesund erhält.
Bäume
sind scheinbar selbstverständliche Begleiter in unserem Alltag. Neben der ökologischen
Bedeutung haben große Bäume eine tiefgreifende Wirkung auf unsere Psyche. Sie
sind Teil unserer Heimat, gestalten Landschaft. Der alte Baum am Weg bringt Ruhe
und Entspannung für die Menschen seiner Umgebung.
Psychologisch
ist der Baum ein Urbild für Stärke, Stabilität, Verwurzelung und Wachstum.
In den von Kindern gemalten Bildern zeigt sich der Baum als Teil der
inneren Landschaft neben Sonne, Bergen und Blumen. Bäume wachsen mit dem
eigenen Kind mit. Der Familienbaum ist ein lebendiges Andenken an den Großvater,
der ihn pflanzte.
Über
Übungen können wir die positiven Qualitäten von Bäumen am eigenen Leib
erfahren.